Page 3 - Spielmittel_4_2019
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                Liebe Leser,
dass der Mensch auch als Erwachsener nie aufhört zu spielen, zeigt sich viel- leicht am besten bei Gesellschaftsspielen: Schon seit längerem werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr Brett- und Kartenspiele gekauft. 2015 legte der Branchenumsatz jeweils um ein Zehntel zu, 2017 um 4 %, 2018 wieder um 9 %. Für das bisherige Jahr 2019 meldeten die Verlage abermals ein Plus von 4%. Unterm Strich kletterte damit das „Einspielergebnis“ der vergangenen fünf Jahre um ganze 40%. Das Hobby floriert, und die gewaltige Zahl von Neuerschei- nungen liefert so viel kreativen Nachschub, dass Spielefans sämtlicher Alters- gruppen und Vorlieben auf ihre Kosten kommen. Sogar viele Bibliotheken haben etwas von diesem Trend; weil ihre bisherige Kernzielgruppe durch den digitalen Bücherkonsum schrumpft, erweitern sie ihr Angebot nämlich auf Spiele und werden so auch zu Ludotheken.
Die unterschiedlichen Ansprüche von Spielern führten dazu, dass zum deutschen Jurypreis „Spiel des Jahres“ 2001 auch ein „Kinderspiel des Jahres“ und 2011 ein „Kennerspiel des Jahres“ hinzukam. In SPIELMITTEL haben Kin- der- und Familienspiele schon immer einen festen Platz, auch in dieser Ausgabe wieder. Im selben Hause – dem w. nostheide verlag im oberfränkischen Memmelsdorf – erscheinen aber noch zwei Schwesterzeitschriften, die auf eigene Lesergruppen zugeschnitten sind: Die spielbox® für alle Hobby- und Viel- spieler und die SPIEL DOCH! für Einsteiger und Gelegenheitsspieler. Ein Blick in beide Hefte (mehr Infos auf den Websites siehe unten) lohnt sich garantiert auch für SPIELMITTEL-Leser.
Außer Spielen warten in der aktuellen Ausgabe aber noch jede Menge weiterer Geschenke-Anregungen fürs Weihnachtsfest – so lange ist es gar nicht mehr hin!
Viel Spaß beim Lesen und Spielen wünscht Ihnen
Ihre Spielmittel-Redaktion
www.spielbox.de www.spiel-doch.eu
                     NEU in SPIELMITTEL: Augmented Reality
Ein mediales Instrument, das gerade noch am Anfang steht, aber voller faszinierender Möglichkeiten steckt, ist „Augmented Reality“ (AR). Darunter versteht man – wörtlich übersetzt – eine „Erweiterung der Realität“ um eine zusätzliche, virtuelle Ebene. So lassen sich mit Hilfe einer App und eines Mobilgeräts Videos, Animationen und andere digitale Inhalte zum Beispiel auf die Seiten einer „analogen“ Zeitschrift zaubern. Sie können es selbst gleich mal ausprobieren:
Laden Sie sich für iOS oder Android im jeweiligen App Store das kostenlose Programm „myAR – Augmented Reality“ herunter, entwickelt von der Bamberger Firma mgo360, die auch die Layouts für SPIELMITTEL entwirft.
Öffnen Sie die App und halten die Kamera Ihres Smartphones auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe, beginnt ein Film zum Cover-Motiv von Märklin.
Das „myAR“-Logo zeigt, dass sich hier ein virtueller Bonus versteckt.
      






















































































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