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 Liebe Leser,
  der 28. Mai ist Weltspieltag. „Bei uns ist jeder Tag ein Spieltag“ werden sich jetzt viele Eltern denken - und genauso sollte es sein. Doch nur einmal im Jahr ist ein Datum auf dem ganzen Globus dem Spielen gewidmet. Es geht zurück auf eine Idee des internationalen Verbandes der Ludotheken, der 1999 erstmals ei- nen Weltspieltag ausrief. Inzwischen wird der Anlass von der UNESCO und hierzulande durch das Deutsche Kin- derhilfswerk unterstützt. Diesjähriges Motto ist „Zeit zu(m) Spielen!“: Neben Kindergarten, Schule, Sportverein und anderen Aktivitäten sollte man Kindern genug Zeit geben, sich im freien Spiel ohne pädagogische Anleitung zu entfal- ten. Erziehende wissen nämlich nicht immer, was den Kleinen am meisten Spaß macht, weshalb man dem Nach- wuchs die Chance geben sollte, es selbst herauszufinden. Eine Vorausset- zung dafür ist allerdings auch, dass wortwörtlicher Freiraum geschaffen wird – was schon bei Städteplanern be- ginnt, die neben gut ausgestatteten, ge- pflegten Spielplätzen auch auf genü- gend verkehrsberuhigte Bereiche mit Spielstraßen achten sollten. Auf dem Land fällt es Kindern leichter, sich von Wäldern, Wiesen, Seen und Bauernhö- fen inspirieren zu lassen; ob Stadtkinder einen Draht zur Natur entwi-
ckeln, hängt hingegen oft davon ab, ob in
ihrer Nähe jemand daran gedacht hat, eine Grünfläche anzulegen, auf der sie nach Herzenslust spielen und herumtol- len dürfen. Eine Liste mit aktuellen Pro- jekten zum Weltspieltag findet sich auf www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag/ projekte.
Dass auch in Erwachsenen Spiel- kinder schlummern, weiß Schmidt Spiele ganz genau. Der Hersteller von Klassikern wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Ligretto“ führt schon seit Generationen Menschen unterschied- lichsten Alters am Spieltisch zusam- men. Im Rahmen der „Schmidt-Spiele- Tour“ (Termine auf www. schmidt-spiele-tour.de) bringt der Ver- lag seine bewährten und neuen Brett- und Kartenspiele auf zahlreiche Veran- staltungen zum Ausprobieren mit. Spieleerklärer sorgen dafür, dass Ein- steiger die Regeln schnell verstehen.
Viele Optionen, aus denen man selbst die interessantesten aussuchen kann – das macht auch die Spielzeugneuheiten in dieser Ausgabe von SPIELMITTEL so reizvoll. Außerdem stellen wir ab S. 20 wieder einige der schönsten deutschen Freizeitparks vor, in denen Abwechs- lung ganz groß geschrieben wird.
Einen Sommer voller neuer Entde- ckungen wünscht
Ihre Spielmittel-Redaktion
                 


























































































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