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Jetzt tun wir mal was für die Bienen!
DIE BIENE MAJA ALS UMWELTBOTSCHAFTERIN
Ab und zu – doch noch immer nicht oft genug – liest man vom Bienen- sterben, verursacht durch den über- mäßigen Einsatz von Pestiziden, den Wegfall von Lebensräumen und land- wirtschaftliche Monokulturen, die kaum noch Raum lassen für natür- lich blühende Blumenwiesen. Bienen brauchen Blütennektar, um überleben zu können. Und der Mensch wiederum ist auf die Biene angewiesen, denn ohne ihr emsiges Bestäuben gehen auch unsere Ernährungsgrundlagen verloren. Mit der Biene Maja hat die- ses wichtige Anliegen jetzt die wohl passendste Fürsprecherin gefunden.
Wo hektarweise nur noch Mais oder Getreide angebaut und Gärten zentimeterkurz ge- schnitten werden, tun sich Bienen im- mer schwerer, genug Pollen und Pflan- zensäfte für ihr Volk zusammenzutragen. Damit sie selbst satt werden und ihrer- seits auf ihrer Reise Blüten bestäuben, hat die Biene Maja für ihre Artgenossen das Projekt Klatschmohnwiese ins Le-
deshalb über besonnte, o ene Boden- stellen mit wenig Pflanzen oder Erdbe- reiche, die mit einem Dach vor Regen geschützt sind. Bohrlöcher in Lehm- oder Hartholzblöcken laden die Insek- ten zum Besiedeln ein, ebenso hohle Bambus- oder Schilfstängel, die man gebündelt und mit verschlossenen En- den regensicher aufhängt. Die optima- len Bohrdurchmesser und viele andere
hilfreiche Details auch für Hummel-Nisthilfen gibt es auf der unten genannten Homepage nachzulesen. Dort erfährt man zudem, welche Blü-
tenarten im heimischen Garten ange- pflanzt werden können, die
wie die Sonnenblume nicht nur schön ausse- hen, sondern auch als Mahlzeit für die nütz- lichen Ringelpulliträger taugen. Studio 100 Me- dia, Rechteinhaber der Biene Maja, geht mit gutem Beispiel voran und
hat eine Patenschaft für insgesamt 50.000 m2 Blühflächen übernommen, die für zunächst zwei Jahre bienen- und insektenfreundlich bepflanzt werden.
www.bienemaja.de
ben gerufen. Mit ganz einfachen Mitteln kann jeder zuhause etwas tun, um den fleißigen Honigproduzenten unter die Flügel zu greifen. Und die Hilfe können sie gebrauchen, denn für ein Kilo Honig müssen Bienen bis zu zehn Millionen (!) Blüten ansteuern.
Oft weiß man gar nicht, dass Wildbie- nen im Boden nisten; sie freuen sich
Direktlink zum Bienenwissen:
8 | SPIELMITTEL 2/2018


































































































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