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Branchenbrief aktuell

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Übersicht
23.11.18: Neue VEDES-Manager Logistik und Finanzen
23.11.18: Kettler entkommt knapp Bankrott
25.10.18: Baby Einstein expandiert nach Europa
25.10.18: Steiff mit neuem Chef
21.09.18: Vorstand nimmt Zapf Creation von der Börse


Ältere  Meldungen

Neue VEDES-Manager Logistik und Finanzen

23.11.18: Nachdem die VEDES-Zentrale die Bereiche Marketing /
Digitalisierung mit Patrick Gottesleben und Vertrieb mit
Paul Weber neu aufgestellt und beide Mitte dieses
Jahres in die Geschäftsführung der Tochtergesellschaften
VEDES Zentralregulierung GmbH und VEDES Großhandel
GmbH berufen hat, werden zum Jahreswechsel zwei weitere
Schlüsselpositionen im Unternehmen besetzt. Am 1.12. wird
Detlev Hornhues (50) als Bereichsleiter Logistik
die Gesamtverantwortung sämtlicher Logistikaktivitäten im
VEDES-Konzern übernehmen und damit für die wirtschaftliche
sowie strategische Ausrichtung, Planung und Steuerung der
Logistik verantwortlich zeichnen. Ihm obliegt dann die Führung
des operativen Geschäfts am Standort Lotte/Osnabrück. Am
1.1.2019 wird anschließend Julia Graeber (37) als
stellvertretende Leiterin Finanz- & Rechnungswesen das
Firmenwachstum begleiten. Im Zuge der Nachfolgeregelung wird
sie mittelfristig die Verantwortung übernehmen.

Kettler entkommt knapp Bankrott

23.11.18: Kettler konnte in letzter Minute einer Schließung
entkommen
. Geschäftsführer Olaf Bierhoff hatte die
Belegschaft am 9. November über die vorläufige Rettung informiert.
Laut Bierhoff „hat die Heinz-Kettler-Stiftung dafür Sorge
getragen, dass eine Zwischenfinanzierung gewährt wird“.
Auf die Frage, wann die Investorensuche erfolgreich
abgeschlossen sein werde, wollte Bierhoff bislang noch keine
Antwort geben. Dem Unternehmen Kettler drohte das endgültige
Aus, nachdem die luxemburgische Finanzholding Altera
Capital
als Investor abgesprungen war. Über 700 Mitarbeiter
mussten tagelang um ihre Entlassung bangen.

Baby Einstein expandiert nach Europa

25.10.18: Baby Einstein, eine Marke von Multimedia-Produkten,
darunter Direkt-zu-Video-Programme, CDs, Bücher,
Karteikarten, Spielzeug und Babyartikel, die auf interaktive
Aktivitäten für Säuglinge und Kleinkinder spezialisiert sind, hat
Pläne zur weltweiten Expansion ihrer Tätigkeit publik
gemacht. Die US-Marke wird ab Herbst 2018 in die Märkte in
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und
Großbritannien
expandieren. Seit den Anfängen im Jahr
1996 hat Baby Einstein sich nach eigenen Angaben zu einem
der beliebtesten Anbieter von Babyspielzeug in den USA
entwickelt. Im Eigentum von Kids II wirbt die 22 Jahre
alte Marke nun um die Eltern der Generation der „Millennials".
Zudem ging Baby Einstein eine neue Partnerschaft mit dem
deutschen Spielzeughersteller Hape Toys
ein. Es sollen
neue Produkte auf den Markt gebracht werden, welche die von
Baby Einstein eingebrachten Innovationen mit den klassischen
Holzformen von Hape verbinden.

Steiff mit neuem Chef

25.10.18: Am 24. September übernahm Dirk Petermann als
Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH die
Verantwortung für den Plüschhersteller. Vor seinem Eintritt bei Steiff
war er als Geschäftsführer der Sparte "Home Deko/Saison" bei
Brauns Heitmann und in mehreren Führungspositionen für Hasbro
in Deutschland, den USA und in Osteuropa tätig. Mit der Übergabe
der Geschäfte an Petermann wird sich Interims-Geschäftsführer
Peter Hotz wie geplant wieder auf seine Aufgaben als
Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft
konzentrieren.

Vorstand nimmt Zapf Creation von der Börse

21.09.18: Der Vorstand der Zapf Creation AG hat mit Zustimmung
des Aufsichtsrats beschlossen, die Einbeziehung der Zapf-
Aktien in den Freiverkehr an der Baden-Württembergischen
Wertpapierbörse zu kündigen
und somit ein Delisting
durchzuführen. Nach Ansicht des Vorstands verursache die
Einbeziehung der Aktien in den Freiverkehr einen "nicht
unbeachtlichen administrativen Aufwand" und "binde in
erheblichem Umfang Managementressourcen". Zudem würden der
Gesellschaft durch die Einbeziehung nicht unerhebliche Kosten
entstehen. Kritiker behaupten, dass diese Argumentation nur
vorgeschoben sei. Die Zeit- und Kostenersparnis durch ein
Delisting würde sich nur auf wenige Stunden bzw. einen niedrigen
fünfstelligen Euro-Betrag pro Jahr belaufen.
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