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Übersicht
11.03.10: Lego setzt weltweit 22% mehr um
11.03.10: Schweizer Spielwarenmarkt legt zu
25.02.10: Deutscher Videospielmarkt verliert relativ wenig Umsatz
11.02.10: Mattel setzt weniger um und verdient mehr
11.02.10: Simba Dickie übernimmt Zoch und Majorette


Ältere  Meldungen

Lego setzt weltweit 22% mehr um

11.03.10: Nach den Zahlen für Zentraleuropa hat nun auch die Lego-Gruppe im dänischen Billund die Ergebnisse für ihr weltweites Geschäft veröffentlicht. Demnach erhöhte der Bausteinhersteller seinen Umsatz um 22,4% auf umgerechnet 1,566 Mrd. €. Zulegen konnten laut Lego fast alle Märkte, besonders gut hätten sich die englischsprachigen Länder entwickelt. In Europa und großen Teilen Asiens habe man sich weiter gesteigert. Seinen Anteil am weltweiten Spielwarenmarkt beziffert Lego auf 4,8%. Der Gewinn nach Steuern wuchs um 63% auf 296 Mio. €. Mit 442 Mio. € verfügte die Gruppe über 59% mehr Eigenkapital als im Vorjahr. Größte Verkaufsschlager waren die klassischen „Lego City”- und „Star Wars”-Linien. Die neuen Lego-Gesellschaftsspiele hätten die Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen; nach Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien sollen sie 2010 auch in den USA und dem übrigen Europa eingeführt werden.

Schweizer Spielwarenmarkt legt zu

11.03.10: Laut SVS Spielwaren Verband Schweiz wurden in der Eidgenossenchaft 2009 rund 412 Mio. Franken (ca. 282 Mio. €) mit traditionellen Spielwaren umgesetzt, 3% mehr als im Vorjahr. Der Umsatz mit Videospielen hingegen fiel um 5,8%, was vor allem auf Preissenkungen der Hardware zurückzuführen sei, die Zahl verkaufter Spiele blieb nämlich auf Vorjahresniveau. Für 2010 rechnet der SVS mit einem erneuten Wachstum, da sich die Geburtenrate in der Schweiz gut entwickle und die Fußball-WM für zusätzliche Impulse sorgen dürfte. Am Rande bemerkte SVS-Präsident Rolf Burri mit Blick auf die Wirtschaftskrise im letzten Jahr, dass ein Gesellschaftsspiel auf die Stunde gerechnet eine sehr kostengünstige Freizeitbeschäftigung sei.

Deutscher Videospielmarkt verliert relativ wenig Umsatz

25.02.10: Dem BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) zufolge ging der Umsatz mit Video- und PC-Spielen in Deutschland 2009 um 2% auf 1,53 Mrd. € zurück. Die Zahl der verkauften Spiele nahm zwar nur um 0,4% auf 55,4 Mio. Stück ab, jedoch machten sich gefallene Preise bemerkbar. Am besten schlug sich Software für stationäre Spielkonsolen wie Xbox 360, PlayStation 3 oder Wii mit einem Umsatzplus von 22%. Starke Einbußen verbuchten hingegen Spiele für tragbare Konsolen (-24%) und PC (-11%). Im Bereich Hardware fiel der Absatz von Spielkonsolen gegenüber dem Vorjahr um 6,5% auf 4,3 Mio. Stück, mit denen 932 Mio. € umgesetzt wurden (-4,7%). Stationäre Plattformen gewannen Marktanteile auf Kosten tragbarer Geräte. Den deutschen Gesamtmarkt für interaktive Unterhaltung inkl. Soft- und Hardware beziffert der Verband auf 2,47 Mrd. € (-2,8%). BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters sagte, die Branche in Deutschland könne mit Blick auf andere Märkte zufrieden sein, denn sowohl im weltgrößten Markt USA (-8%) als auch im größten europäischen Markt Großbritannien (-18%) seien die Erlöse deutlich stärker zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2010 rechnet der Verband dank potenzieller Verkaufshits mit einer Erholung und einem Umsatzanstieg um bis zu 5%.

Mattel setzt weniger um und verdient mehr

11.02.10: Mattel, umsatzstärkster Spielzeughersteller der Welt, büßte im Gesamtjahr 2009 rund 8% seines Vorjahresumsatzes ein und erlöste 5,43 Mrd. US$. 2% des Rückgangs waren auf Währungseffekte zurückzuführen. In den USA ließen die Verkäufe um 4% nach, im Ausland um 13% (davon 4% durch Währungskurse). Mattels Nettogewinn vergrößerte sich um 39% auf 528,7 Mio. US$. Laut Geschäftsführer Robert A. Eckert sei die höhere Profitabilität Optimierungen in der Infrastruktur, gesenkten Kosten und einem strikten Kapitalmanagement zu verdanken. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen habe das Weihnachtsgeschäft insgesamt überzeugt: Im vierten Quartal konnte Mattel seinen Umsatz um 1% auf 1,96 Mrd. US$ steigern. Der Nettogewinn fiel mit 328 Mio. US$ rund 86% höher aus als im letzten Quartal des Vorjahres.

Simba Dickie übernimmt Zoch und Majorette

11.02.10: Simba Dickie hat seinen energischen Wachstumskurs fortgesetzt und die Übernahme gleich zweier Marken bekannt gegeben: Sowohl der Münchner Spieleverlag Zoch als auch der französische Modellautohersteller Majorette gehören jetzt zu der Fürther Spielwarengruppe, deren Portfolio damit mindestens ein Dutzend Marken umfasst (Simba, Dickie, Big, Smoby, Eichhorn, Noris, Schipper, Schuco, Carson, Tamiya, Zoch, Majorette). Ihr Geschäftsjahr 2009 beendete die Simba Dickie Group mit einem Umsatzrückgang um 5% auf genau 500 Mio. €. Dies lastet die Führung nicht der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung an („die Wirtschaftskrise hat die Simba Dickie Group wie auch die Spielwarenbranche bis dato nicht erreicht”). Vielmehr sieht sie die Gründe zum einen in negativen Währungseffekten zwischen US$ und €; zum anderen habe man bewusst ertragsschwache Umsatzteile gestrichen oder gekürzt. 70% aller Verkäufe entfielen auf das Ausland.
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