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Branchenbrief aktuell

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Übersicht
25.10.18: Baby Einstein expandiert nach Europa
25.10.18: Steiff mit neuem Chef
21.09.18: Vorstand nimmt Zapf Creation von der Börse
21.09.18: Geobra Brandstätter streitet mit Betriebsrat
24.08.18: Craze und Busch kooperieren im Vertrieb


Ältere  Meldungen

Baby Einstein expandiert nach Europa

25.10.18: Baby Einstein, eine Marke von Multimedia-Produkten,
darunter Direkt-zu-Video-Programme, CDs, Bücher,
Karteikarten, Spielzeug und Babyartikel, die auf interaktive
Aktivitäten für Säuglinge und Kleinkinder spezialisiert sind, hat
Pläne zur weltweiten Expansion ihrer Tätigkeit publik
gemacht. Die US-Marke wird ab Herbst 2018 in die Märkte in
Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und
Großbritannien
expandieren. Seit den Anfängen im Jahr
1996 hat Baby Einstein sich nach eigenen Angaben zu einem
der beliebtesten Anbieter von Babyspielzeug in den USA
entwickelt. Im Eigentum von Kids II wirbt die 22 Jahre
alte Marke nun um die Eltern der Generation der „Millennials".
Zudem ging Baby Einstein eine neue Partnerschaft mit dem
deutschen Spielzeughersteller Hape Toys
ein. Es sollen
neue Produkte auf den Markt gebracht werden, welche die von
Baby Einstein eingebrachten Innovationen mit den klassischen
Holzformen von Hape verbinden.

Steiff mit neuem Chef

25.10.18: Am 24. September übernahm Dirk Petermann als
Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH die
Verantwortung für den Plüschhersteller. Vor seinem Eintritt bei Steiff
war er als Geschäftsführer der Sparte "Home Deko/Saison" bei
Brauns Heitmann und in mehreren Führungspositionen für Hasbro
in Deutschland, den USA und in Osteuropa tätig. Mit der Übergabe
der Geschäfte an Petermann wird sich Interims-Geschäftsführer
Peter Hotz wie geplant wieder auf seine Aufgaben als
Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft
konzentrieren.

Vorstand nimmt Zapf Creation von der Börse

21.09.18: Der Vorstand der Zapf Creation AG hat mit Zustimmung
des Aufsichtsrats beschlossen, die Einbeziehung der Zapf-
Aktien in den Freiverkehr an der Baden-Württembergischen
Wertpapierbörse zu kündigen
und somit ein Delisting
durchzuführen. Nach Ansicht des Vorstands verursache die
Einbeziehung der Aktien in den Freiverkehr einen "nicht
unbeachtlichen administrativen Aufwand" und "binde in
erheblichem Umfang Managementressourcen". Zudem würden der
Gesellschaft durch die Einbeziehung nicht unerhebliche Kosten
entstehen. Kritiker behaupten, dass diese Argumentation nur
vorgeschoben sei. Die Zeit- und Kostenersparnis durch ein
Delisting würde sich nur auf wenige Stunden bzw. einen niedrigen
fünfstelligen Euro-Betrag pro Jahr belaufen.

Geobra Brandstätter streitet mit Betriebsrat

21.09.18: "Playmobil"-Hersteller Geobra Brandstätter beantragte
vor dem Nürnberger Amtsgericht den Ausschluss von acht
Mitgliedern des Betriebsrates
. Sie hätten in einem Werk in
Mittelfranken eigenmächtig und ohne Beschluss zu
zehnminütigen Hitzepausen aufgerufen. Da der Versuch
einer gütlichen Einigung in dem Amtsenthebungsverfahren
gescheitert ist, wollen die Richter nun am 24. Januar 2019 eine
Entscheidung treffen. Laut Arndt Reckler, dem Anwalt
des fränkischen Spielfiguren-Herstellers, war der Aufruf der
Betriebsräte eine grobe Pflichtverletzung und würde das
Vertrauensverhältnis infrage stellen. Die betroffenen
Betriebsräte und IG-Metall-Mitglieder wiesen die Vorwürfe
zurück. Man habe nie die Absicht gehabt, "einen Konflikt vom
Zaun zu brechen", sagte deren Anwalt Daniel Marx.
Seine Mandanten seien ihrer Pflicht nachgekommen, die
Mitarbeiter zu informieren. Die Betriebsräte berufen sich auf die
Arbeitsstättenverordnung zur Raumtemperatur, in der unter
anderem auch sogenannte Entwärmungsphasen bei
Temperaturen von mehr als 35 Grad aufgeführt sind. Auch die
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt
auf ihrer Webseite kurze Pausen, wobei es dem jeweiligen
Betrieb überlassen bleibt, wie diese umgesetzt werden.
Der Betriebsrat ist in dem Streit um die Hitzepausen gespalten.
Das Gremium unterstützte das Amtsenthebungsverfahren
gegen die IG-Metall-Mitglieder vor Gericht. Man habe keinen
Aufruhr in der Belegschaft gewollt und sei eher auf der Seite des
Arbeitgebers. Das Unternehmen hatte betont, dass es wegen
der Hitze frühzeitig zahlreiche Maßnahmen ergriffen habe - etwa
Lüftungssysteme verändert und Wasserspender aufgestellt. In
anderen größeren Betrieben gibt es laut IG Metall
Betriebsvereinbarungen zu dem Thema. Bei Geobra
Brandstätter gebe es laut IG Metall keine Regelung. Das
Unternehmen wolle nun aus Sicht der Gewerkschaft mit dem
Verfahren IG-Metall-Betriebsräte loswerden, was vonseiten des
Unternehmens als "Unsinn" abgetan wird. Zwischen dem
Unternehmen und der IG Metall hatte es in den vergangenen
Jahren mehrfach Auseinandersetzungen gegeben.

Craze und Busch kooperieren im Vertrieb

24.08.18: Das Trendspielzeug-Unternehmen Craze aus Karlsruhe
und die Firma Busch aus Viernheim, u.a. bekannt für ihre
Modellbauartikel, sind eine umfassende
Vertriebskooperation eingegangen. Vor rund sechs Jahren
als kleines Start-up gestartet, zählt Craze heute laut Eurotoys zu
den TOP 35 Spielwarenunternehmen. Ab sofort wird Busch die
Craze-Produkte zusätzlich im klassischen Einzelhandel vertreiben.
Der Einzelhändler hat ab sofort bei Busch die Möglichkeit, neben
einem Modell-, Tonträger- und Spielwarensortiment auch die
schnelldrehenden Trend- und Impuls- sowie Kreativartikel von
Craze zu bestellen.
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