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Branchenbrief aktuell

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Übersicht
14.06.19: Beluga jetzt unterm Dach von John
14.06.19: Revell-Investor hat auch Carrera übernommen
17.05.19: "Family"-Segment der EK/servicegroup um 7,9% gewachsen
17.05.19: Toys"R"Us-Pleite kostet Spin Master weiter Geld
18.04.19: Ludo Fact übernimmt Verpackungshersteller Höhn


Ältere  Meldungen

Beluga jetzt unterm Dach von John

14.06.19: Die John GmbH in Freilassing hat zum 1.5 die
Beluga Spielwaren GmbH übernommen und
erweitert dadurch ihr Portfolio der Spielwaren und Sportartikel.
Im Bereich der Freizeit- und Outdoor-Artikel, in dem John bereits
vertreten ist, bedeutet die Produktpalette von Beluga laut
Unternehmen eine „sinnvolle und passende Ergänzung“.
Beluga soll vor allem auch sein traditionelles Holzspielwaren-
Programm, u.a. Sandkästen, Kaufläden, innovative
Kreativartikel, Plüschartikel oder Trendartikel bei John
einbringen.
Auch personell stellt sich die Firma John in der
Unternehmensleitung neu auf. Geschäftsführerin Andrea
John
und der Vertriebsleiter Karl Fehr werden von
Stefan Ziegler im Verkauf unterstützt, Andreas
Tokarski
arbeitet der Vertriebsleitung als Key Account
Manager zu, und Geschäftsführerin Susanne John
arbeitet in den Bereichen Einkauf, Import und Marketing ab
sofort mit Jürgen Exner zusammen.

Revell-Investor hat auch Carrera übernommen

14.06.19: Der Münchner Investor Quantum Capital Partners (QCP)
hat 100% der Gesellschafteranteile an der österreichischen
Stadlbauer Marketing & Vertrieb GmbH von der bisherigen
Eigentümerfamilie Stadlbauer übernommen. Nach dem Erwerb des
Modellbauherstellers Revell 2018 sicherte sich Quantum
damit auch die Autorennbahnen von Carrera, den
Seifenblasenhersteller Pustefix und die Puppenmanufaktur
Schildkröt. Der Zukauf bedarf noch der Zustimmung der
Kartellbehörden. Die neu geschaffene Gruppe kommt laut Investor
auf einen Gesamtumsatz von rund 130 Mio. € und wird von
Stefan Krings geleitet, schon bisher Revell-Chef. Dr.
Norbert Frömmer
bleibt Geschäftsführer der Stadlbauer-
Gruppe. Die Familie Stadlbauer soll der Gruppe künftig beratend
zur Seite stehen.

"Family"-Segment der EK/servicegroup um 7,9% gewachsen

17.05.19: Auf der Pressekonferenz anlässlich der Messe "EK FUN"
präsentierte der Vorstand der Mehrbranchen-Verbundgruppe
EK/servicegroup das abgelaufene Geschäftsjahr mit
einem Rückgang des Gesamtumsatzes um 0,4% auf
2,421 Mrd. Euro. Die drei Vorstände zeigten sich zufrieden mit
der Summe der Ausschüttungen in Höhe von 22,6 Mio.
Euro
. Davon profitieren 2.062 Unternehmer, die zum
Jahresende als Mitglieder eingetragen waren. Das EBIT der
Unternehmensgruppe nach Ausschüttung beträgt rund
0,5 Mio. Euro. Im Umfeld des strukturellen Wandels in der
Handelslandschaft entwickelten sich die EK Geschäftsfelder
2018 unterschiedlich. So lag der Umsatz im Geschäftsfeld
livingplus 2018 mit 406 Mio. Euro auf dem Level des
Vorjahres. Eine positive Entwicklung nahm das Geschäftsfeld
family mit einem Umsatzzuwachs von 7,9 % auf
405 Mio. Euro u. a. durch die positive Entwicklung der
Kontorkunden. Die beiden digitalen Marktplätze
www.happybaby.de und www.spielundspass.de eröffnen hier
möglicherweise weitere Wachstumsperspektiven. Das
Geschäftsfeld comfort verzeichnete mit einem
Jahresumsatz von 217 Mio. Euro einen Rückgang von 4,0 %
gegenüber dem Vorjahr. Im Geschäftsfeld fashion
erzielte die EK mit 492 Mio. Euro einen Umsatz auf
Vorjahresniveau. Der spürbare Umsatzzuwachs im
Geschäftsfeld DIY (do-it-yourself ) um 3,6 %
auf 181 Mio. Euro gründet wesentlich auf der Expansion des
niederländischen Shopkonzepts „hubo“. Im Geschäftsfeld
Media verzeichnete die EK eine Umsatzsteigerung von
12,9 % auf 56 Mio. Euro, getrieben durch Marketingkampagnen
des Shopkonzepts „Libris“. Das Geschäftsfeld Sports
verzeichnete mit einem Umsatz von 207 Mio Euro einen
Rückgang um 3,4 %.

Toys"R"Us-Pleite kostet Spin Master weiter Geld

17.05.19: Spin Master gab seine Finanzergebnisse für das erste
Quartal
bekannt. Der Umsatz des Unternehmens
fiel um 16,3% von 285,7 Mio. USD auf 239,0 Mio. USD
gegenüber 2018. Der Brutto-Produktumsatz ging um 16,5% auf
240,5 Mio. USD zurück. Zu diesem Rückgang trugen laut Spin
Master die Verschiebung des Osterurlaubs auf das zweite Quartal
2019 und das Fehlen von Toys "R" Us im ersten Quartal
2019 bei. Der Brutto-Produktumsatz sank um 23,4% in
Nordamerika und um 3,2% bzw. 6,3% in Europa und der übrigen
Welt. Die sonstigen Einnahmen sanken um 3,1% auf 28,9 Mio.
USD, was auf geringere Lizenzeinnahmen aus Produkten
zurückzuführen ist, die von Dritten unter Verwendung des geistigen
Eigentums von Spin Master vermarktet werden, was teilweise
durch höhere Einnahmen aus dem Fernsehvertrieb
ausgeglichen wurde.

Ludo Fact übernimmt Verpackungshersteller Höhn

18.04.19: Die Ludo Fact Gruppe übernimmt den Geschäftsbetrieb
des Verpackungs- und Druckspezialisten HÖHN GmbH.
Zudem erwirbt die Firmengruppe mit Hauptsitz im schwäbischen
Jettingen-Scheppach die Immobilie des Herstellers von Displays
und Verpackungen. Alle 110 Mitarbeiter an den Standorten Ulm,
Ludwigsburg und Ratingen werden übernommen. HÖHN
befindet sich seit Herbst 2018 in einem
Eigenverwaltungsverfahren. Künftig firmiert das neue
Unternehmen unter HÖHN Display + Verpackung
GmbH
. Der bisherige HÖHN-Geschäftsführer Ingbert
Schmitz
wird weiter für das Unternehmen tätig sein. Mit dem
Kauf will die Gruppe ihre Wertschöpfungskette
vertiefen, da sie zusätzliche Fertigungsstufen wie Offsetdruck
oder Stanz- und Kaschierformate künftig selbst übernehmen
kann. Als Zulieferer hat HÖHN im Jahr 2018 bereits
Druckerzeugnisse für Spielkarten gedruckt. Für diese
Druckerzeugnisse haben laut Ludo Fact nur wenige der
Lieferanten den dafür erforderlichen Maschinenpark. Die HÖHN
GmbH hatte im September 2018 einen Antrag auf
Eigenverwaltung beim Amtsgericht Ulm gestellt. Der
Geschäftsbetrieb lief anschließend weiter. Zudem führte das
Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen durch. Hierzu
wurde schon Ende 2018 der Geschäftsbereich des
Akzidenzdrucks (Druck von Katalogen und Prospekten)
eingestellt, weil dieser nicht profitabel war. Betroffene Mitarbeiter
wechselten in eine Transfergesellschaft. Die Zahl der
Beschäftigten wurde von 180 auf 110 Mitarbeiter reduziert.
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